Liebe Besucherinnen und Besucher des Durlacher Altstadtfestes,

D urlach versteht es, zu feiern!
Das zeigt sich jedes Jahr aufs Neue, wenn sich die Durlacher Altstadt am ersten Juliwochenende mit Menschen aus der gesamten Region füllt.

Das 43. Durlacher Altstadtfest wird am 5. Juli 2019 um 17 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich auf der Bühne am Rathaus eröffnet und verwandelt die Altstadt zeitgleich in ein Zentrum für kulinarischen und musikalischen Hochgenuss.

Ehrenamtlich und mit viel Engagement haben die 34 teilnehmenden Vereine, Organisationen und Verbände auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Freuen Sie sich auf attraktive Bands und Dj´s, kulinarische Leckerbissen, mitreißende Vereinsvorführungen und kreative Spieleangebote für die ganze Familie. Spannung verspricht auch der Talentwettbewerb für Nachwuchsmusiker am Samstag um 16 Uhr auf der Bühne am Rathaus. In einem musikalischen Wettstreit werden Bands und Solokünstler ihr Können unter Beweis stellen.

Allen Besucherinnen und Besuchern wünschen wir viel Spaß auf dem Durlacher Altstadtfest. Lassen Sie sich von dem bunten Treiben in der Durlacher Innenstadt anstecken, genießen Sie die musikalischen Highlights und lernen Sie die Menschen kennen, die Durlach so bunt und vielfältig machen.

Talentwettbewerb

Auf der selben Bühne stehen wie einst Max Giesinger und Eva Croissant - dieser Wunsch ging am Samstag, 6. Juli für 3 junge Solokünstler/innen und Bands in Erfüllung. In einem musikalischen Wettstreit stellten sie sich den kritischen Augen der Jury, die sich aus Vertretern der Sparkasse Karlsruhe, dem Musikhaus Session und Ka-News zusammensetzte.
Trotz Nervosität vor dem Auftritt, gelang es den jungen Musikern die Jury im Handumdrehen zu verzaubern. Kein Wunder also, dass sich die Jury über eine Stunde beraten musste um die Platzierungen festzulegen. Um 21 Uhr verkündete David Eckstein, von der Musikschule Tonkultur dann das Ergebnis:

Die Solokünstler

1. Platz: Leon Winheim


Als eine Kombination aus allem, was ihn selbst geprägt hat, kann man die Musik von Leon Winheim am treffendsten als „natürlich“ bezeichnen.

Besonders gepackt hat ihn die akustische Schiene der letzten 10 Jahre mit Musikern wie Mumford and Sons und Dermot Kennedy oder auch John Mayer.

Diese Größen als Ideal für Stimmgewalt, Poesie und Musik im Herzen versucht er eine neue Mischung zu kreieren, die zum Weiterhören einlädt.

Mehr Informationen unter:
https://leonwinheim.bandcamp.com/
https://open.spotify.com/artist/0AQovkwH0UsHopicvDHx6j
https://www.facebook.com/pages/category/Musician-Band/Leon-Winheim-207741493419438/
https://www.instagram.com/the_leonwinheim/?hl=de

2. Platz: Marie Busnel

Marie singt bereits seit sie sprechen kann! Zumindest kann sie sich nicht daran erinnern, jemals nicht gesungen zu haben. Seit zwei Jahren schreibt sie nun auch ihre eigenen Songs – mal auf Englisch, mal auf Deutsch und wenn das zu langweilig wird auch mal auf Französisch.

Die Grötzingerin ist zwar erst 15 Jahre alt, hat aber jede Menge zu erzählen. 60 Songs sind mittlerweile in Arbeit, mehr als 30 hat sie bereits fertig. Hin und wieder singt sie aber gerne auch ein paar Cover-Songs. Erste Auftritte hatte sie bereits bei Schulveranstaltungen, einem Musical und einem kleinen Konzert in ihrer Gesangschule.

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://instagram.com/marie.singside?r=nametag

3. Platz: Migerra


Die Karlsruherin Migerra zeigt, was neben einem Informatik Studium alles möglich ist. Rappen und singen ist ihre große Leidenschaft - das sieht man nicht nur, das hört man auch! Bereits in ihrer Kindheit begann sie Songs zu schreiben, Beats mit dem Computer zu erschaffen und das ganze stimmlich zu untermalen. Inspiration waren ihr namenhafte Rapper, wie Eminem, J. Cole und Kendrick Lamar. Bis jetzt stand Migerra 3 Mal auf der Bühne, u.a. beim Musik Contest Karlsruhe 2018, bei dem sie unter 20.000 Teilnehmern erfolgreich den 3.Platz belegen konnte. Ihr Musikstil lässt sich beschreiben als einen Mix aus Hip Hop, Rap und R ´n´ B. Ihr Motto: "Mache jeden Tag zu deinem Tag!"

Mehr Informationen zu Gloria findet ihr unter:
https://www.instagram.com/migerra_official/

Die Bands

1. Platz: BEATBOYZ


Die BEATBOYZ - das sind: Bela an der Gitarre, Maxi am Schlagzeug, Freddy am Bass und Terence am Mikro.

Trotz ihres jungen Alters sorgen sie bereits für ordentlich Wirbel auf der Bühne. Ihren ersten Auftritt hatte die junge Band in diesem Jahr bei der Veranstaltung "First time on Stage", im Jubez.

Unterstützt werden die jungen Musiker bei Ihrer Songauswahl und den Bandproben durch Philip Kunz von Driving Guitar.


2. Platz: melontime


Melontime spielen junge, frische Musik aus den Genres Pop, Latin und Alternative, nach eigenen Arrangement und in unterschiedlichen Sprachen. Larissa deckt mit ihrer Stimme eine vielfältiges Spektrum an Songs ab. Mit ihrer Freude an der Musik und ihrer Leichtigkeit schafft sie es immer wieder das Publikum zu begeistern. Sercan an den Drums gibt klar das Tempo an. Außerdem ist er ein Multitalent, denn wenn es an den Kesseln nichts zu tun gibt, greift er auch mal am Piano in die Tasten. Und zu einer vollständigen Band gehört auch ein cooler Bassist. So bildet Bünyamin das perfekte Bindeglied zwischen Rhythmus und Melodie. Unterstützt werden die Drei von Ayhan „Eitschi“ an der Gitarre. Ob aktuelle Radiosongs oder Klassiker, ob sanfte Töne oder stimmungsvolle Hits – Wichtig ist: das Publikum soll Spaß am Zuhören haben.

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://melontime.de/
https://www.youtube.com/channel/UCExB1YhLxls4iAihN1ASfxw

3. Platz: FASAMAKO


Die 5 talentierten Musiker machen nicht nur durch ihr junges Alter auf sich aufmerksam. Denn wenn Falco (Klavier), Sami (Schlagzeug/Cajon), Matteo (Klavier), Konrad (Bass) und Noah (Gitarre) ihre Instrumente in die Hand nehmen, kommt so mancher Zuhörer ins Staunen. Gegründet wurde die Band 2017. In der Musikschule INTAKT haben die Bandmitglieder ihre Leidenschaft für die Musik entdeckt. Die ersten Stücke entstanden auf Grundlage der Klavierstücke von Falco und Matteo. Es folgten Eigenkompositionen und ein Gesangsstück mit eigenem Text. Erste Auftritte hatte die Band in dem Laden „Wohnstück“ in Karlsruhe. Doch das soll nur der Anfang bleiben…

Mehr Infos unter: http://hotsta.net/tag/fasamako

Die Organisation des Durlacher Altstadtfestes


Das am 16./17.09.1977 mit der Einweihung der Fußgängerzone aus der Taufe gehobene Altstadtfest erfuhr Jahr für Jahr eine Steigerung der Besucherzahl. Das machte auch viele andere auf dieses zwischenzeitlich größte Stadtteilfest von Karlsruhe aufmerksam, und immer mehr Vereine und Organisationen aus Karlsruhe und der Region zeigten Interesse an einer Teilnahme. Dieser Umstand führte letztendlich zu einer neuen Rechtsform, der Arbeitsgemeinschaft Durlacher Altstadtfest, dessen Vorsitzender heute der Rathaus-Vize Thomas Rößler ist. Damit bleibt die Verbindung zum Rathaus sichergestellt. Die beteiligten Vereine wählen fünf Beiräte, welche ihre Interessen und Anliegen in den vorbereitenden Sitzungen vertreten. Die vom Beirat entwickelten Richtlinien wurden in der Generalversammlung beschlossen, und die Organisation und der Ablauf des Festes orientiert sich an diesen. Das Durlacher Rathaus und viele andere städtische Dienststellen sind nach wie vor am Altstadtfest beteiligt. Der Organisationsstab sorgt für den Aufbau der Infrastruktur, die notwendige Pressearbeit, wickelt Kassengeschäfte ab, sucht Sponsoren, u.v.m. Offenkundig wird die Präsenz der Stadt Karlsruhe und des Stadtamtes Durlach durch die Einladung der Ortsvorsteherin zur Eröffnungsveranstaltung mit dem traditionellen Fassanstich, der meistens vom Oberbürgermeister höchstpersönlich vorgenommen wird.

Geschichte


Durlach und sein Altstadtfest


Wenn heute von Durlach die Rede ist, dann fällt einem hauptsächlich der Turmberg mit seinem herrlichen Ausblick über die Rheinebene bis zur Pfalz, ein edler Tropfen von der dortigen Weinbergen, die wunderschöne Altstadt und natürlich der "Karle mit de Tasch", der heute den Balkon des Rathauses ziert, ein. Nach der 1989 eingeführten Ortschaftsverfassung, hat Durlach heute als Stadtteil von Karlsruhe einen gewählten Ortschaftsrat. Erster Durlacher Ortvorsteher war Horst Holzer, der 1994 von Wolfgang Altfelix abgelöst wurde. Im Jahre 2004 übernahm Alexandra Ries die Amtsgeschäfte, und geht als erste Frau in dieser Funktion in die Geschichte Durlachs ein. Soweit die örtlichen Interessen berührt werden, hat der Ortschaftsrat weitgehende Kompetenzen, die von Stadtamt Durlach umgesetzt werden. So werden Durlach spezifischen Aufgaben i. d. R. Vorort wahrgenommen. Das Rathaus, Pfinztalstraße 33, ist dabei für alle Bewohner Durlachs erste Anlaufstelle. Mit rund 30.000 Einwohnern pflegen die Durlacher ein reges Vereinsleben. Bei zahlreichen Veranstaltungen bildet jedoch das Durlacher Altstadtfest den Höhepunkt des Veranstaltungsreigens. Die Einweihung der Fußgängerzone Pfinztalstraße im Jahre 1977, nahm man als Anlass, das Durlacher Straßenfest aus der Taufe zu heben. Das alljährliche Altstadtfest unter Beteiligung von örtlichen Vereine und Organisationen zieht an zwei Tagen sehr viele Besucher aus nah und fern in seinen Bann. Mehrere Live-Bands verschiedenster musikalischer Stilarten und die Kreativität der beteiligten Vereine lassen das Fest zum Großereignis werden. In nahezu jedem Hinterhof, auf den Straßen und Plätzen wird gefeiert, getanzt und gesungen. Die Durlacher und Auer Vereine haben sich dabei als Gastgeber - wobei die lukullische Vielfalt der Speisen und Getränke ihresgleichen sucht - weit über die Grenzen Durlachs hinaus einen guten Namen erworben. Dass man dabei durch die Gasse "dabbe dut", was soviel heißt wie schlendern, und gebackene "Grumbieren" oder "Sonnenwerbele" (Kartoffeln oder Feldsalat) verspeist, das zu verstehen braucht seinen Zeit. Viele renommierte Bands und Künstler haben sich beim Durlacher Altstadtfest die ersten Sporen verdient und einen Namen geschaffen. Damit auch der Nachwuchs gefördert wird, wird seit einigen Jahren samstags ein Talentwettbewerb veranstaltet.

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